Eine köstliche Krimi-Geschichte

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Vor fünf Jahren waren die beiden renommierten Schauspieler erstmals in Wörth zu Gast. Von Mal zu Mal vergrößerte sich der Kreis der Zuschauer. Am Sonntag waren so viele Gäste bei der Veranstaltung, dass sogar nachbestuhlt werden musste. Das Programm an diesem Nachmittag erfüllte einmal mehr alle Erwartungen. Nach den Märchen-Adaptionen „Das Bayerische Schneewittchen“, die „Bayerischen Bremer Stadtmusikanten“ und „Das Bayerische Tapfere Schneiderlein“ begeisterten Braun und Murr mit dem heiteren und kurzweiligen Insektenkrimi „Käfer Mary und die Kakerlaken-Mafia“. Erstmals waren die beiden Schauspieler allerdings nicht nur im Duo auf der Bühne. Unterstützung bekamen sie bei ihrem vierten von fünf Stücken von Johanna Bittenbinder. Ihre Verbindung zu Wörth besteht seit der aufrichtigen Freundschaft mit dem inzwischen verstorbenen Sepp Wierer, mit dem sie mehrmals vor der Kamera stand.

In unnachahmlicher Weise brachten die Darsteller die Geschichte auf die Bühne, die Jung und Alt in wahre Begeisterung versetzte. Zu Beginn der etwas mehr als einstündigen Inszenierung war es ruhig auf der „Almwiese“. Die Tankstelle von Käfer Mary lief perfekt. Dann allerdings tauchten Joe Kakerlake, sein Assistent Carl Gustav und der Rest einer Kakerlaken-Mafia-Bande auf. Joe Kakerlake entführte Amisita, die Ameisenkönigin, sowie die Bienenkönigin Brumerosa.

Sein Ziel bestand darin, zum Almwiesen-Insektenkaiser gekrönt zu werden. Doch da machte er die Rechnung ohne Käfer Mary, den Grashüpfer Hubsi, den Totengräberkäfer Boandl oder den Mistkäfer Erwin. Ebenfalls zum Einsatz kamen die „pfeilschnellen“ Schneckenpolizisten James Schneckinger und der Oberschnecker Rudi.

Die Inszenierung bestand aus witzigen Texten, wobei die Akteure in verschiedenste Tier-Rollen schlüpften, und heiteren Mitmach-Liedern. Die Darsteller veränderten Dialekte, Stimmlagen, Mimik und Gestik. Einfach gelungen!

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[Text und Bilder Markus Schmautz, Donau-Post]

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