Die Hexe, die nicht böse sein konnte - ausverkauft!

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Am 16./22. u. 23. September 2007
Gelungene K.i.W.-Premiere für Jugendteam der Kolping-Bühne Heitere Lektionen in der Hexen-Hochschule. Verdienter Beifall für die tolle Truppe und für die Regisseure.

Respekt Theater-Team, alle Achtung und Anerkennung. Rundum gelungen ist die Premiere der Jugendgruppe, die sich am Sonntag einen bemerkenswerten Beitrag zum Kulturprogramm der Stadt leistete und sich den Beifall des Publikums redlich verdient hat. Sicher, souverän und selbstbewusst spielte sich das Kolping-Kollektiv bei der Vorstellung der Märchenkomödie "Die Hexe, die nicht böse sein konnte" in die Herzen der kleinen und großen Zuschauer. Den unterhaltsamen Nachmittag im Schlosskeller verdanken sie vor allem Traudl und Hans Eigenstetter, die mit der Gemeinschaft lange geübt und die Regiearbeit übernommen haben.

Düstere, gespenstische Stimmung im Untergrund des Schlosses. Dezentes Kerzenlicht und eine finstere, unheimliche Waldlichtung auf der Bühne bildeten den äußeren Rahmen. In diesem beklemmenden Ambiente erteilt die strenge Chefin ihren putzmunteren Schülerinnen Unterricht in der Hexen-Hochschule. Magische Formeln sind zu üben, Gemeinheiten aller Art, Arglist und allerlei Schandtaten. Je garstiger, furchtbarer und schrecklicher, so die Lektion eins des Seminars, desto besser. Die gelehrigen “Azubis" folgten gehorsam der zankenden Lehrmeisterin, die den Nachwuchs fest im Griff hat. Zumindest fast alle. Denn die kleine Rosmarin möchte sich zwar gern anpassen, die Umsetzung der geforderten Verhaltensformen fällt ihr jedoch sehr schwer. Und das kurz vor der Leistungsprüfung, die “Seine Niedertracht" höchstpersönlich vornimmt. [...]

Wiederholter Szenenapplaus war der Lohn für die forschen und geschickten Darsteller, die ganz offensichtlich von der Erfahrung der beiden Regisseure Traudl und Hans Eigenstetter profitiert haben. Yeliz Wiesbeck, Julia Rösch, Lena Griesbeck, Magdalena Piendl, Lena und Christian Wierer, Juliane, Michael und Florian Stadler sowie Georg Walsberger haben die Erzählung der Autorin Maria Clara Machado, das kurz nach der Veröffentlichung 1955 als bestes Kinderstück ausgezeichnet wurde, lebendig und wirksam in Szene gesetzt. Diese eindrucksvolle Einheit ergänzten Elisabeth Schneider, die mit Traudl Eigenstetter für das entsprechende Erscheinungsbild der herrlichen Hexen sorgte, Irmi Bornschlegl (Souffleuse) und Alois Gmeinwieser, der mit Hans Eigenstetter für Bühne und Technik verantwortlich war. [...]

[Text und Bilder Donau-Post, Sepp Raith]

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