Fourscore - Jazz

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Jazz mit den Gewinnern des bayerischen Landeswettbewerbs "Jugend jazzt". Mit dabei Tobias Meinhart aus Wörth.

Einen gelungenen Jahresabschluss für das Kulturprogramm der Stadt Wörth stellte der Auftritt des Jazzquartetts Fourscore, ehemals Alexander–Jung–Quartett, dar. Die vier jungen Musiker boten eine attraktive Mischung aus Eigenkompositionen, Originalen und Interpretationen bekannter Stücke. Die Gruppe hatte sichtlich Spaß am Musizieren und kam bei den Besuchern sehr gut an. [...]

Schon die Visitenkarte der Jazzformation beeindruckt mächtig: Gewinner des Wettbewerbs „Jugend jazzt“, zudem die Einzelnote „hervorragend“, verbunden mit dem Einzelsieg, für Sopransaxophonisten Tobias Meinhart. Den Erwartungen wurde die Gruppe, die neben Tobias Meinhart aus Alexander Jung (Gitarre), Heiko Jung (E-Bass) und Nevyan Lenkov (Drums) besteht, auf jeden Fall gerecht. Euphorisch–mitreißende Klänge wurden von melancholisch–behäbigen Stücken abgelöst. Daneben erwiesen sich Fourscore auch variabel was die Formation und Solopartien betrifft. Schlagzeug, Gitarren und allen voran natürlich das Saxophon traten als dominante Klangelemente in Erscheinung und ließen eine abwechslungsreiche Melodiewelt entstehen. Die Termini Modal - Jazz, Cool - Jazz und modern straight – ahead -Jazz, die das Repertoire der Band überschreiben, geben das vielschichtige Musikspektrum wieder. Stücke von Jim Hall, beispielsweise von der Platte „Someday my prince will come“, gehören zum festen Spielplan. Auch die Darbietung so genannter Jazz–Standards, sowie etablierter Gassenhauer wie „Have you met Miss Jones“ durften nicht fehlen. Was allerdings den besonderen Charme von Fourscore zweifelsohne ausmacht, sind die ins Programm integrierten Eigenkompositionen. Alexander Jung und Tobias Meinhard präsentierten einige ausgewählte Nummern wie „Zeitmangel“ und „Fräulein Anni“. [...]

Ein musikalischer und theatralischer Zweikampf von Drummer und Gitarrist bildete einen ansprechenden Abschluss und gaben dem Gezeigten einen ganz besonderen Nachgeschmack mit auf den Weg. Der kurze Anriss von „Jingle Bells“ quasi als Rausschmeißer hatte die Lacher auf seiner Seite. [...]

[Text/Fotos: Wörther Anzeiger, Sonja Heitzer]

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