Im Reich der neuen Heimatmusik

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Im Reich der neuen Heimatmusik
Im Reich der neuen Heimatmusik

Die Gruppe „eberwein“ brachte im Kultursaal in Wörth das Publikum zum Schmunzeln. Das Quartett bot „bairischen Kammersound“ vom Feinsten.

Sanfte, träumerische Melodien, aber auch flotte, schwungvolle Rhythmen erklangen am Samstagabend im Bürgersaal und entführten die Zuhörer in andere Welten, als die Gruppe „eberwein“ aufspielte. Die vier Musikanten experimentierten u. a. mit Stilrichtungen wie Jazz, Blues, Polka und Tango. Das Ergebnis: Ein angenehmer Hörgenuss, der einerseits zum Entspannen verführte, andererseits sogar nahezu zum Tanzen einlud.

Zwar besuchten nur wenige Bürgerinnen und Bürger das Konzert im Rahmen von K.i.W., doch laut Johann Festner, dem Sprecher der Organisation, durfte man sich diese Vorführung nicht entgehen lassen: „Uns erwartet ein musikalisches Highlight. Alle anderen werden es sicher bedauern, ‚eberwein‘ zu versäumen.“

Die berühmte blaue Harfe stand im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der musikalischen Darbietung stand die berühmte blaue Harfe. Dem Zupfinstrument entlockte Marlene Eberwein, die einer bekannten bayerischen Musikerfamilie entstammt, wohlklingende Laute. Während Matthias Klimmer die Harfenklänge auf seiner Klarinette oder der Gitarre unterstützte, spielte Stefan Lang Trompete, Flügelhorn oder sorgte mit Percussion für den passenden Rhythmus. Tiefe Töne ließen sich vernehmen, wenn Max Seefelder auf seinem Kontrabass musizierte. Gemeinsam bot das Quartett „bairischen Kammersound“ vom Feinsten.

Jedoch wurden nicht nur die Instrumente zum Erklingen gebracht. Einige Vorführungen begleiteten die Musikanten auch gesanglich. Jedes Stück leiteten sie zudem mit einer kurzen Erzählung ein. So brachte „eberwein“ das Publikum mit ihren Liedtexten und Geschichten des öfteren zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken.

Erinnerungen an den letzten Sommer

„Jeds Ding, des hod zwoa Seitn, de oane guad, de anda schlecht. Aussuacha kanns a jeder, welche Seitn dass oam liegt!“, lautete der Refrain eines Lieds. Manche Darbietungen verlockten dazu, sich zurückzulehnen und z. B. in Erinnerungen an den letzten Sommer zu schwelgen.

[Text und Bild Ines Gall, MZ]

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