Kulturprogramm startet mit zauberhaften Märchen und sanften Melodien

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Vorträge wie zum Auftakt des „K.i.W.“-Jahresprogramms am Montag im Bürgerhaus sind immer eine Einladung, sich zu entspannen, den Schalter umzulegen und zur Ruhe zu finden, zu reflektieren und die Gedanken schweifen zu lassen. Das große Thema der Lebensbegleiterin Liebe, die Treue beschwört und oft genug dramatische Tragödien verursacht, behandelten die Gedichte und Sagen aus Sizilien, Andalusien oder China, mit denen Edeltraud Forster und Sieglinde Hetmanek aus Augusburg dem Publikum eine Freude bereiteten.

Die ideale Ergänzung waren die sanften Melodien, mit denen die Gruppe „Saitenwind“ die Beiträge begleitete. Das Ensemble mit Bärbel und Christine Karl (Zither), mit Hannelore Kulzer und Edi Bauer (Gitarre) sowie Gabi Groß (Percussion) bevorzugt die weichen, leisen und fließenden Töne, die insgesamt eine bemerkenswerte Form der Volksmusik ergeben. Durch das breite Spektrum an stilistischen Variationsmöglichkeiten bekommen die Interpretationen eine hohe Qualität und akustische Intensität. Die Formation verschließt sich den Einflüssen nicht, sie nimmt amerikanische wie europäische Akkorde gerne in das Repertoire auf. Eine angenehme Klangkunst zeichnet Lieder wie „Sally Gardens“ oder „Geisterstunde“ aus, die den Zuhörer auf Anhieb überzeugen und seine Zustimmung finden. Diese Musik kommt an.

[Bilder und Text: Donau-Post, Sepp Raith]

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