Lesung Benny und die Geheimnisse Arkaniens

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Der Benny Blu-Roman steht dem Kassenschlager Harry Potter in nichts nach, waren sich die zahlreichen Zuhörer einig.

Im verdunkelten Rondellzimmer beschrieb Wirth die Hauptdarsteller Benny, Lena und Finn. Der 14-jährige Benny ist wissbegierig, liebt Sport, Spannung und Unterhaltung. Nur unter seinen blauen Haaren, für die es keine Erklärung gibt, leidet er unsagbar. Phil, ebenso 14 Jahre alt, bringt durch seine Tollpatschigkeit sich und andere des öfteren in Schwierigkeiten. In seiner Erfinderwerkstatt zimmert er erfolglos windschiefe Apparate. Seinen Hund Edison hat er nach seinem großen Vorbild Thomas Alva Edison, dem Erfinder der Glühbirne, benannt. Lena, ein taffes Mädchen, sagt gerade heraus was sie denkt und gerät dadurch oftmals mit Phil aneinander. Sie tritt für den Tier- und Umweltschutz ein und steht Schwächeren bei.

Wirth nahm die Zuhörer an der Hand und führte durch sie durch das Buch bis die drei Freunde auf die verborgene Welt Arkaniens stoßen, sich im Jahre 1718 wieder finden und nichts mehr so ist wie vorher. Die Einwohner des geheimnisvollen Landes sind verschiedenste Fabelwesen wie Riesen, Zwerge, Trolle, geflügelte Mischwesen genannt Harpien und werden von bösen Mächten bedroht. Als Panthea, die Wächterin der Erde, den drei Freunden eine folgenschwere Prophezeiung offenbart, dass nur sie die bösen Mächte aufhalten können, die auch die Herrschaft über die Erde übernehmen wollen, indem diese einen bestimmten Schlüssel finden, beginnen die gefahrvollen Abenteuer. Mit nichts anderem als einen geheimnisvollen Rätsel und einer Menge ungelöster Fragen finden sich die Benny, Finn und Lena auf dem Piratenschiff von Kapitän Blackbeard wieder. „Weiter will ich nichts verraten, das müsst ihr selber lesen“, regt die Autorin an. Ergänzt wird die Saga mit Wissenskästchen, die über Hintergründe und aktuelle Ereignisse wie „Piratennester – die sicheren Rückzugsorte an Land“ oder „Auf der Suche nach Piratenschätzen“ aufklären.

Nach ihrem Magisterstudium Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie in Regensburg im September 2008 begann Wirth ihre Arbeit im Kinderleicht Wissen Verlag, in dem sie bereits ein Praktikum leistete und als freie Mitarbeiterin arbeitete. „Hier habe ich meine ersten schriftstellerischen Gehversuche unternommen. Türme war mein erstes Bambini-Büchlein“, erinnert sich die zurückhaltende Schriftstellerin. Mit ihrem ersten 320 Seiten umfassenden Roman hat sie sich einen lang erhofften Wunsch erfüllt. „Ab Juni 2009 habe ich täglich zwei bis acht Stunden geschrieben. Im November stand die erste Rohfassung. Zwei Monate brauchte ich für die Überarbeitung“, beantwortete Wirth eine der zahllosen Kinderfragen. „Wann erscheint der zweite Teil?“, wollte Felix von Lieven wissen, der den ersten Teil bereits gelesen hat. „Ich arbeite bereits daran. Eines verrate ich euch aber, er spielt in Regensburg. Ihr werdet viele euch bekannte Plätze und den Dom darin wieder finden. Insgesamt umfasst die Reihe fünf Bände“, teilte Wirth mit. [...]

Text und Bilder: Beate Geier, Donau-Post]

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