Querflöte und Flügel harmonieren

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Beide boten ein bunt gemischtes Programm mit Klassik, Swing und Folklore aus verschiedenen Epochen und Ländern. Zu hören waren Kompositionen von Achille Simonetti, Gabriel Fauré, Camille Saint-Säens, Richard R. Bennett, Enrique Granados oder Pyotr I. Tschaikovsky. Kurzum: Es war Musik zum Wohlfühlen und Genießen. Eindrucksvoll ließen die Künstler ihre Finger über die Instrumente fliegen. Mal wehten heitere Töne durch den Bürgersaal, dann wieder ruhige. Mit Präzision, Gefühl und Variantenreichtum wusste das Duo zu überzeugen. Die Zuhörer lauschten, lehnten sich zurück, schlossen zum Teil die Augen und entspannten sich.Die Querflöte ist das Lieblingsinstrument von Marion Weickl. Die Oberachdorferin begann im Alter von acht Jahren bei den Wörther Jungbläsern mit dem Saxofonspiel. Jedoch galt schon damals ihre Liebe der klassischen Musik, nach einem Querflötenkonzert war sie von diesem Instrument so angetan, dass sie dann auch mit zwölf Jahren an der Musikschule bei Christoph Schmid mit dem Unterricht an der Querflöte begann. Ihr Lehrer war so begeistert von ihr, dass er sie bereits ein Jahr später an seiner Seite im Orchester mitspielen ließ. Es folgten viele Soloauftritte, bis heute kann man Weickl in unterschiedlichen Formationen hören.Augustín Mejia, geboren 1992, begann mit 14 Jahren das Orgelspiel am Musikkonservatorium in Mexiko-Stadt. Nach seinem Studium begann er 2015 ein Studium an der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik im Konzertfach Orgel in der Orgelklasse von Markus Rupprecht. Er spielt regelmäßig Konzerte bei Orgelfestivals in Mexiko und ist als Pianist ein gefragter Mann.

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