Sünchinger Schlossmusik

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Musikalischer Leckerbissen.

Ein musikalischer Leckerbissen wurde am Freitagabend den Besuchern des Weihnachtskonzerts im Rondellzimmer des Schlosses geboten. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur in Wörth“ fand ein Weihnachtskonzert statt. Die Sünchinger Schlossmusik war zum zweiten Mal nach Wörth gekommen. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Aktion „Freude durch Helfen“ der Verlagsgruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung zugute.

Zu Beginn war ein A-Capella-Stück zu hören: Die drei Sängerinnen Astrid Schwesinger (Sopran), Ulrike Nester (Mezzosopran) und Monika Auberger (Alt) trugen den „Gesang der Engel“ vor. Dabei und auch bei den folgenden Liedern wurde deutlich, wie sehr die drei Stimmlagen miteinander harmonieren und ein geschlossenes Ganzes bilden. Häufig stand die herrliche Stimme von Astrid Schwesinger im Mittelpunkt und Ulrike Nester und Monika Auberger sorgten dann für die kongeniale Begleitung.

Im weiteren Verlauf des Konzerts wurde deutlich, welch vielfältige Variationsmöglichkeiten die spezielle Besetzung bietet. Der Gründer des Ensembles, Werner Güntner, sorgte mit seinem angenehm kräftig klingenden, warmen Kontrabass für die Basis der anderen Instrumentalisten. Charlotte Petruschka war mit ihrer Querflöte teils begleitend zu hören aber auch mit virtuosen Passagen, so bei dem teils rasanten Walzer „Die Schlittschuhläufer“ von Emil Waldteufel. Eine wesentliche Bereicherung war die Konzertgitarre, die Josef Duscher spielte, so zum Beispiel in „Lagrima“ von Francisco Tarrega. Renata Parláková-Baumann entlockte ihrem E-Piano auch Klänge, die an eine Orgel beziehungsweise an ein Cembalo erinnerten.

Die herausragende Akustik des Rondellzimmers wurde sowohl bei den Gesangsdarbietungen als auch bei den Instrumentalklängen deutlich. Nach dem Streifzug durch bekannte Weihnachtslieder – etwa „Maria durch ein’ Dornwald ging“ und „Aba heidschi bumbeidschi“ – stand eine Eigenkomposition von Werner Güntner auf dem Programm, der damit hervorragend auf das Weihnachtsfest einstimmte. In dem Lied heißt es am Schluss: „Friede kehre bei uns ein, ein Wunder kann Weihnacht sein !"


[...] Insgesamt kamen 230 Euro an Spenden zusammen, die an die Weihnachtsaktion „Freude durch Helfen“ weitergeleitet werden.


[Donau-Post, Soller]

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