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Bildautor: Nopper, Donau-Post

Die Nacht ist da, damit etwas geschieht

„Chanson, Kabarett, Feuerwerk!“ oder: Wie man zu Hause entspannt einen Kracher bastelt

Im leider nur spärlich besetzten Bürgersaal trat am Freitagabend das Künstlerduo Michael Herrschel und Sirka Schwartz-Uppendieck auf. So verpassten die meisten Wörther das anspruchsvolle Lied- und Kabarettprogramm „Chanson, Kabarett, Feuerwerk!“, das der Librettist der umjubelten Wörther Passion zusammen mit der Pianistin auf die Bühne zauberte.

Schade, denn allein die Bandbreite von französischen Chansons über schwarzen Wiener Humor bis hin zu Gospels und Liedern aus der Reformoper von Kurt Weill hätte für den Eintritt mehr als entschädigt. Und die Parodien von Alfons Schuhbeck und Elmar Wepper bis Franz-Josef Strauß hätten gewiss auch jene begeistert, die mit Spielfreude und Virtuosität am Konzertflügel nicht zu beeindrucken sind.

Was aber nutzt der Konjunktiv, die Möglichkeitsform, angesichts einer vertanen Gelegenheit? Der Künstler müsse sich doch stets mit der Realität auseinandersetzen, leitete Herrschel ein. Und anders, als allzu oft behauptet wird, hätten nicht diejenigen einen Schlag, die ins Theater gehen und sich dort „über die Bedingungen des Daseins aufklären“ lassen, nahm er die wenigen Zuhörer in Schutz - und für sich ein: „Der wirkliche Wahnsinn lauert woanders.“

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Gastspiel Kissi-CHOR

Im Bürgerhaus gab der„Kissi“-Chor aus Berlin unter der Leitung von Anita Rennert ein Gastspiel. Das Rahmenprogramm reichte vom klassischen Renaissance-Repertoire über Gospel und Spiritual bis zu den modernen Produktionen des Pop. Interpretiert wurden unter anderem Werke von Moritz Hauptmann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Carl Orff und Samuel Barber.

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Sommerkonzert der Musikschule

Das Sommerkonzert der Musikschule am Dienstag, 26. Juli um 18 Uhr findet nicht wie ursprünglich geplant im Schlosskeller, sondern in der Aula der Mittelschule Wörth statt.

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Die Christen mussten viel erdulden

Pfarrer Lorenz Schnitt berichtete über die Nazizeit in Wörth. Zur Pfarrei sind noch sehr viele Dokumente im Original erhalten.

Gespannt verfolgten 50 Zuhörer die Ausführungen des ehemaligen Pfarrers Lorenz Schnitt. Er berichtete von den Verfolgungen und Diskriminierungen, die Christen in Wörth während der NS-Diktatur zu erdulden hatten.

Derzeit entsteht ein Ungeist in Europa, der sich ausbreitet. Man muss aufzeigen, wohin das führen kann”, sagte K.i.W.-Organisator Johann Festner. “Erst dann begreift man, wie wichtig Demokratie und Menschenrechte sind.” In akribischer Forschungsarbeit hat der Historiker Albert Eichmeier Quellen und Dokumente, die über diese Zeit noch vorhanden sind, ausgewertet und zusammengefasst. Auf Basis dessen berichtete Lorenz Schnitt über die NS-Diktatur und erklärte dem interessierten Publikum, was sich zwischen 1933 und 1936 in Wörth zugetragen hatte.

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Als das flüssige Brot im Untergrund reifte...

Nicht ganz in die Unterwelt, aber ins Unterirdische abgetaucht sind die rund 30 Besucher der Bierkellerführung am vergangenen Sonntag in Wörth. Fünf private Keller, die früher Brauereien und Wirtschaften zur Bierlagerung dienten, haben die beiden Ortsheimatpfleger Fritz Jörgl und Ulrike Riedel-Waas ausgesucht: der Pittinger-Keller der Familie Pschorn, der Rutschn-Keller von Inge Kehrer, der Wagner-Keller von Dagmar Blomberger, der Zierer-Keller der Familie Wiethaler und der Mayer-Keller, der im Besitz der Familie Ederer aus Ettersdorf ist.

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