Aktuelles

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Bild Franz Nopper

Voll­be­setz­ter Ur­laubs­bus hielt bei K.i.W. im Bür­ger­saal

Immer wieder gerngesehen sind „Conny und die Sonntagsfahrer“ mit ihren unbeschwerten Schlagern aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders. Der am Sonntagnachmittag bis auf den letzten Platz besetzte Wörther Bürgersaal zeigte ziemlich deutlich, was die Baby-Boomer von damals sich heute wünschen: „Und wir tun, als ob das Leben eine schöne Reise wär ...“ heißt es in der ersten Strophe des Peter-Alexander-Klassikers von 1956, der Epoche machte und die einsetzende Massenflucht vor dem grauen bundesdeutschen Alltag in den achso liebreizenden europäischen Süden besingt.

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Hommage an einen Meister des Soul

Voice & Strings erweisen Stevie Wonder die Ehre

Angekommen ist das Duo längst. Steffi Denk und Hans „Yankee“ Meier müssen sich dem „K.i.W.“-Publikum nicht mehr vorstellen. Fans und Freunde wissen aus der Erfahrung wiederholter Gastspiele, dass sie für Qualität stehen und immer einen unterhaltsamen Abend garantieren. Diese Reihe fand am Samstag im Bürgersaal vor vollem Haus ihre Fortsetzung.

Eigentlich zählen Carole King und James Taylor, zwei Folk-Repräsentanten der siebziger Jahre, zu ihren Favoriten, auch John Lennon und Paul McCartney, denen sie mit dem Hit „Come together“ aus dem legendären Beatles-Album „Abbey Road“ von 1969 einmal mehr die gebührende Achtung erwiesen. Diesmal zollten sie einem wahren Meister des Soul, Pop und Funk ihren Respekt. Das reiche Repertoire von Stevie Wonder, Botschafter des Friedens, Oskar-Preisträger, standhafter Anwalt der Menschenrechte und bekennender Anhänger der Ziele und Ideale des 1968 ermordeten Bürgerrechtlers Dr. Martin Luther King, bestimmte einen guten Teil des bemerkenswerten Vortrags, den „Voice & Strings“ aber mit einem unvergessenen Evergreen eröffneten. Mit „Son of a Preacher Man“, in der Flower-Power-Ära ein Volltreffer für Dusty Springfield, hatten Steffi Denk und Hans Meier die Besucher sofort auf ihrer Seite.

Eine Reise um die Welt haben auch die Lieder von Stevland Hardaway Morris (so sein Geburtsname) angetreten. „Superstition“ zum Beispiel, „Living in the city“ oder „So what a fuss“, ein Titel, den er mit Prince eingespielt hat. Auf Erfolgskurs befand sich der 1960 im US-Staat Michigan geborene Sänger vor allem mit poetischen Bestsellern wie „I just called to say I love you“, eine herrliche Melodie für den Film „Die Frau in Rot“, und der Komposition „You are the sunshine of my live“.

Mit ihren groovenden und swingenden Interpretationen machten Steffi Denk und Hans Meier, die sich erneut wunderbar ergänzten, richtig Eindruck. Der dankbare Beifall war immer wieder Ausdruck der Anerkennung für ein Konzert, das die Erwartungen voll und ganz erfüllt hat, für einen lauschigen Frühlingsabend, der mit der Freude an feiner Musik das Tor zur Entschleunigung und Entspannung weit geöffnet hat. [...]
[Text und Bild Donau-Post, Sepp Raith]

 

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Lie­der von deut­schen und bri­ti­schen Kom­po­nis­ten – Bri­ti­sche Sän­ger er­zäh­len vom Bre­xit

Auf dem Programm des Abends sind die Umrisse von Deutschland und Großbritannien durch eine Notenzeile wie durch eine Brücke miteinander verbunden – ein wunderbares Symbol für die deutsch-britische Begegnung auf musikalischer Ebene am Samstagabend im Wörther Bürgersaal. Auch bei den „Regensburger Altstadtsängern“ selbst harmonieren Deutsche und Briten miteinander. David Hiley und David Harper leben seit Jahren in Deutschland und haben nun aufgrund des drohenden Brexits die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen und berichteten von ihrem Verhältnis zur drohenden Abspaltung Großbritanniens von der EU.

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Gefühlvolle Balladen und schwungvolle Rhythmen

Wer denkt, bei der Zither handelt es sich um ein Instrument, das man am besten im Rahmen der Traditionspflege einsetzen solle, der kann sich von der Gruppe „Saitenwind“ eines Besseren belehren lassen. Was die sechs Musiker am Sonntag im vollen Bürgersaal boten, war für Nichteingeweihte und für Musikkenner beeindruckend. Drei Zitherspielerinnen (Gabi Groß, Bärbel und Christine Karl) haben Lust Neues auszuprobieren und brachten mit ihren Instrumenten Ungewohntes hervor, dass sehr stimmig wirkte. Die Klänge der anderen Musiker (Percussion Gabriele Groß, Gitarre Edi Bauer und Kontrabass Uwe Gewald) passten hervorragend dazu und es entstand ein harmonisches Ganzes. Nicht „nur“ Volksmusik, Boarische und Polkas, waren mit etwas Swing zu hören, gefühlvolle Balladen wechselten sich ab mit Musik aus den verschiedensten Musikrichtungen. Die Zuhörer konnten sich auf eine Reise begeben, die von der klassische Sonate, über Folk bis hin zu Pop und Rock führte
[Soller, Donau-Post]

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Chrstian Rauscher über Alaska

Der Reisevortrag ist ein altes Genre, aber es hat immer noch Liebhaber. Am Freitag war Christian Rauscher mit seinem Alaska-Vortrag bei KiW. Viele wunderschöne Bilder, aber im Begleittext sehr oft die Aussage: "... ist als Folge des Klimawandels vom Aussterben bedroht." Erschreckend.